Der zweite Lehrpfad, welcher in Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Hesperingen und den "Geschichtsfrënn an der Gemeng Hesper" entstanden ist, hat die Ortschaft Itzig und die nähere Umgebung zum Inhalt und ist am 28.05.2008 eingeweiht worden. Er ist 8,8 Kilometer lang und führt von der Pfarrkirche aus durch die Ortschaft selbst als auch durch die Natur. Insgesamt 22 Hinweistafeln begleiten den kulturhistorischen Wanderer auf seinem Weg. Den früheren Römerweg („Kiem“) entlang der Kirche geht es durch den alten Dorfkern Richtung „Izeger Stee“ und zur „Gantenbein-Mühle“, wobei diverse Hinweistafeln zur Flora und Fauna wie auch zu dem „Engel der Berge“, Charly Gaul, der seinen Lebensabend in Itzig verbrachte, den interessierten Wanderer begleiten. Die Schautafeln und die Informationsbroschüre mit Informationen zu prähistorischen und paläontologischen Funden wie auch zum Bahnhof Sandweiler-Contern und zum Industrieunternehmen Du Pont de Nemours (die beide zumindest teilweise auf Itziger Boden stehen) führen dann zurück ins Dorf, wo auch das Kloster lokalhistorisches Aufmerksamkeit erfährt.

Um den Bürgern und Besuchern Hesperingens die Besonderheiten der Gemeinde näherzubringen, hat sich die Gemeindeverwaltung im Jahre 2002 entschlossen, als Ergänzung zu dem schon länger bestehenden Lehrpfad Howald, in Zusammenarbeit mit den Geschichtsfreunden weitere Lehrpfade einzurichten.

Der Anfang wurde 2003 gemacht mit dem 6,9 km langen Lehrpfad Hesperingen/Süd – Alzingen – Fentingen. Auf anschaulichen Informationstafeln erfährt der neugierige Wanderer Interessantes über Natur, Kultur und Geschichte in der Gemeinde.

Die behandelten Themen umfassen ein weites inhaltliches Spektrum. So erfährt man etwas über die Ortsentwicklung und das historische Dorfleben, die Geschichte der Kirchen und Pfarreien, die Bedeutung der Hesperinger Burg, die ehemalige Fentinger Mühle und ein altes Wegekreuz.

Auch über die Ökologie, Natur und Landschaft in und um Hesperingen lernt man viel Neues, wie z.B. über die Renaturierung der Alzette, den Eichen-Hainbuchenwald, die Landschaft um Hesperingen, die „Mardellen“ und die „Duelemerbaach“.

Ehemals bedeutsame Einrichtungen wie die Brunnen „Kéibuer“ und „Kléngelbuer“ oder die Sekundärbahn „Jangeli“ werden ebenso beschrieben wie die neuzeitlichen Infrastrukturen Rathaus mit Park, Centre Civique und Campingplatz.

Dem interessierten Spaziergänger werden so nicht nur das kulturelle Erbe und die lokale Geschichte näher gebracht, sondern es wird auch ein Bezug hergestellt zum Hesperingen von heute, das durch den Lehrpfad eine touristische Aufwertung erfährt.

Dieser älteste Lehrpfad (von 1999) der Gemeinde Hesperingen, auf dem Plateau von Howald, hat die Natur im Wald als Hauptthema. Tafeln entlang des Weges geben ihnen Erklärungen.