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Sur le site internet des "Geschichtsfrënn vun der Gemeng Hesper", une association d'histoire locale dans la commune de Hesperange qui existe depuis 1994 et qui a comme but de collectioner le patrimoine historique de la commune, de l'archiver et de le transmettre à la population intéressée au moyen de publications, d'expositions et d'exposés, se présente.

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Aus dem Wort vom 28. Mai 2019

 LW 2019 05 28 S 28

Mehr als nur Erinnerungsstücke

Kleines Museum im Centre d'incendie et de secours in Hesperingen bietet Einblick in über 100 Jahre Feuerwehrwesen

Von Rita Ruppert

Hesperingen. Funkelnagelneu ist das Centre d'incendie et de secours. Dennoch birgt das Zentrum in seinem Inneren eine ganze Reihe von Erinnerungsstücken, die teils mehr als 100 Jahre alt sind. Ein Kleinod, das nicht nur Feuerwehr-Fans begeistern dürfte.

Hüter dieser Schätze ist François Florey, Sekretär der Vereinigung „Pompjeeën Gemeng Hesper“, der sie in liebevoller Kleinarbeit zusammengetragen hat. „Ein Museum war eigentlich nicht vorgesehen, das hat sich so ergeben“, erklärt der 30-Jährige vorab. In der Tat ist die etwa 15 Quadratmeter große Fläche der Vorraum zur Zentrale, in der bei Großeinsätzen die Koordination erfolgt.

Eine Wasserpumpe von 1926

Erstes Ausstellungsstück war die aus dem Jahr 1926 stammende Wasserpumpe der Wehr Itzig. Direkt daneben ist eine Uniform aus der gleichen Zeit (1900-1940) zu sehen, bestehend aus einer Jacke, einem Gürtel, einem Messinghelm und einem Signalhorn, mit dem zu jener Zeit kommuniziert wurde.

Was die Uniformen betrifft, so gab es nach dem Zweiten Weltkrieg verschiedene Etappen. „Das Wehrkleid war grün, das Material von der Armee übernommen, weil kein Geld da war“, so Florey. Die Jacke war allerdings aus dickem Leder, versehen mit dem Feuerwehremblem.

Neben der Uniform aus der Zeit 1955-1975 sind solche von 1975 bis 1995 und 1990 bis 2010 zu sehen. Sie verdeutlichen ebenso wie die verschiedenen Pressluftflaschen die Entwicklung im Laufe der Jahre.

Die Feuerwehrhelme, die in der daneben stehenden Glasvitrine bewundert werden können, wurden teils auch für Paraden genutzt. Zwei Feuerwehrhelme und ein Stein vom World Trade Center in New York stammen von einer dortigen Visite am 25. März 2002, fast sechs Monate nach den Anschlägen.

Die Fahnen, die auf der ersten Etage zu sehen sind, stammen zum Teil aus den Zeiten, als es noch drei Korps in der Gemeinde Hesperingen gab: Fentingen, Itzig und Hesperingen. Einige mussten restauriert werden, andere harren noch der Instandsetzung.

Helme aus aller Welt

Auf diesem Stockwerk befindet sich ebenfalls das Aufenthaltszimmer mit speziell angefertigter Theke: An der Vorderseite sind zwei Glasvitrinen eingelassen, hinter denen unter anderem Funkgeräte, Schläuche und Lanzen ausgestellt sind. Damit nicht genug: Eine alte Holzleiter wurde als Lampe über der Theke umfunktioniert, auf der eine Reihe von Feuerwehrhelmen aus aller Welt bewundert werden können.

Hinter Glas befinden sich im Flur allerlei Abzeichen, Sticker und Pins aus aller Welt. Erinnerungsstücke, die laut François Florey gerne von Besuchern betrachtet werden.

In leuchtendem Rot prangt eine Tragkraftspritze mit VW-Käfer-Motor in der Eingangshalle. Sie diente einst dazu, Wasser anzusaugen. Zwei Meter höher, eine Statue der hl. Barbara, Schutzpatronin der Feuerwehrleute.


 

Besucher willkommen

Das Centre d'intervention et de secours befindet sich auf Nummer 112 an der Allée de la Jeunesse Sacrifiée 1940-1945 in Hesperingen. Wer die Kaserne und / oder das Museum besichtigen möchte, muss vorab einen Termin vereinbaren per E-Mail an Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser..


 

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Luxemburger Wort vom Montag, 28. Mai 2019, Seite 28